Presseschau
März 2003

Neuester Eintrag



2003-Mrz-03
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Gefühle der Pubertierenden wahrnehmen
Dr. Elmar Supe informierte über den Umgang mit Jugendlichen / Präventionsrat gefordert


Holdorf (hvo) - Gerade in der schwierigen Phase der Pubertät fällt es vielen Eltern schwer, ihre Zwölf- bis Siebzehnjährigen zu verstehen und sie in das Erwachsenenleben zu begleiten. Diese Feststellung nahm der Pfarrgemeinderats-Ausschuss der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zum Anlass, Dr. Elmar Supe zu einem Elternabend in das Pfarrheim einzuladen.
Mehr als 50 Mütter und Väter wollten erfahren, wie positive Erziehung gelingen kann, damit Jugendliche lernen. mit Freiräumen umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst Versuchungen und Verlockungen zu widerstehen. "Um junge Leute fit für die Zukunft zu machen, muss schon von der Geburt an eine gute Grundlage geschaffen werden", so Supe. Dies betreffe alle gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen. Hilfen zur Orientierung seien insbesondere während der Pubertät wichtig, da sehr viele Informationen durch Fernsehen, Eltern und Schule auf die Heranwachsenden einströmten. "Die Verlässlichkeit des Elternhauses ist das Entscheidende, alles andere tue weh", so der Referent im Gespräch mit den Eltern. Kennzeichnend für die Phase der Pubertät sei die psychologische Ablösung von den Eltern. In dieser kritischen Phase werde die soziale Integration in die Gleichaltrigen- und Freundesgruppe bedeutsam. Dazu komme ein stärker werdender schulischer Bewährungs- und Leistungsdruck. Die Unsicherheit des Übergangs in den Beruf und die Schwierigkeit der Gestaltbarkeit der späteren Berufslaufbahn würden deutlich. "Die Schule in Deutschland wird den Bedürfnissen der Schüler nicht gerecht", kritisiert Supe. Er fordert eine ganzheitliche Pädagogik, die die ganzen Sinne des Menschen einbeziehe. Durch Frontalunterricht werde die emotionale Intelligenz zu wenig gefördert. Gerade in der Pubertät müssten die Gefühle wahrgenommen werden. Die Shell-Studie habe belegt, dass die Jugend positiv und ganz optimistisch denke. "Deshalb müssen wir unseren Kindern Freiräume, Anregungen und Impulse zur Lebensbewältigung geben", rät der Präventionsfachmann. "Kinder stark machen" sei eine wichtige Funktion der Prävention, bei der es auf die Erwachsenen ankomme und nicht auf die Kinder. Supe empfiehlt, auch in Holdorf einen Präventionsrat zu gründen.



2003-Mrz-04
Nordwest-Zeitung

Oldenburger schafft es bis ins Ministeramt
Lutz Stratmann hat Nordwesten im Blick


Von Heinz-Josef Laing

Hannover. Dass ein protestantisches Parteimitglied aus der Stadt Oldenburg in dem von den Katholiken aus Cloppenburg und Vechta beherrschten CDU-Landesverband Oldenburg bis zum Wissenschaftsminister in der Landesregierung aufsteigt, ist für Lutz Stratmann eine der überraschenden Erkenntnisse dieser Tage. Groß sind nun die an den 42-jährigen Rechtsanwalt gerichteten Erwartungen aus dem Nordwesten. Gerne stimmte Stratmann in den Chor der Kritiker ein, wenn unter der Verantwortung der bisherigen SPD-Regierung Landesmittel einmal mehr am Nordwesten vorbei in andere Regionen gelenkt wurden. Eine solche „Benachteiligung“, verspricht der Oldenburger, werde es unter seiner Amtsführung nicht länger geben. Als Minister gilt seine Zuständigkeit zwar dem ganzen Land. Doch Stratmann will „keinen Hehl aus seiner Herkunft“ und daraus resultierender regionaler Verbundenheit machen.
Im Klartext heißt das: Der neue Wissenschaftsminister, der heute sein Amt antritt, will ein besonderes Augenmerk auf die Hochschulen zwischen Emden, Oldenburg, Vechta und Osnabrück richten. Den Hochschul-Standort Vechta will Stratmann „auf Dauer entwickeln“. Die „Stärken der Region in der Ernährungswirtschaft“ sollten durch die Hochschule widergespiegelt werden, hat der CDU-Politiker Perspektiven für den nach wie vor umstrittenen Standort im Blick. Bei den Universitäten Oldenburg und Osnabrück sieht Stratmann „großen Nachholbedarf“. Er werde seinen Beitrag zur Profilschärfung dieser universitären Neugründungen leisten, verspricht der neue Wissenschaftsminister.
Stratmann stammt aus einem bürgerlichen Elternhaus. Er wuchs bei den Großeltern auf und sammelte schon früh Erfahrungen als Schulsprecher. Über die Junge Union kam er mit 17 Jahren zur CDU. Heute ist er Parteivorsitzender in Oldenburg. Dass der gelernte Jurist, der Anfang der 90er-Jahre dem damaligen Ministerpräsidenten Werner Münch (CDU) in Sachsen-Anhalt als Referatsleiter in der Staatskanzlei diente, nicht Justizminister in Niedersachsen wurde, stört ihn inzwischen nicht mehr. Es komme auf die politische Erfahrung an, sagt der seit 1994 im Landtag sitzende Stratmann. Ein Wissenschaftsminister müsse nicht zwingend promoviert haben. In seinem neuen Amt will Stratmann zwei Lebensweisheiten besonders beherzigen: Sich stets der eigenen Fehler und Schwächen erinnern und sich selber nicht so wichtig nehmen. Schließlich sei Bescheidenheit auch eine protestantische Tugend.
wird fortgesetzt



2003-Mrz-05
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Im Mai nach Ungarn
Zahlreiche Kontakte mit Jászberény geplant

Vechta (su) - Über die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft hinaus (siehe eigener Bericht) sind in den nächsten Monaten wieder zahlreiche Austauschmaßnahmen zwischen Vechta und Jászberény geplant. "Diese Besuche", so der Vorsitzende des Freundeskreises Jászberény, Karl-Heinz Wehry, "zeigen die große Lebendigkeit unserer Partnerschaft".  Schüler der Ludgerusschule werden ab dem 20. Mai eine Woche in Jászberény verbringen. Anfang Juni wird ein Student aus Jászberény bei der Stadt Vechta hospitieren und die Informationen zu Jászberény auf der Homepage der Stadt aktualisieren. Vom 31. Juli bis 5. August nehmen Jugendfußballer von Blau- Weiß Langförden an einem Turnier in der Partnerstadt teil. Im Gegenzug wird auf dem Pfingstturnier 2004 in Langförden ein Fußballteam aus Jászberény antreten.  Auch das Antonianum pflegt im März und im September Besuch und Gegenbesuch. Schüler und Lehrer der Alexanderschule werden Ende April in Vechta und Anfang Juni in Jászberény ihre Kontakte ausbauen. Höhepunkt des gemeinsamen Comenius- Projektes von Schulen aus Vechta und Jászberény wird vom 29. September bis 2. Oktober eine Ausstellung des Europäischen Parlament in Brüssel werden, in der beispielhaft die Bedeutung von Schülerkontakten für das Zusammenwachsen von Europa deutlich werden soll.  Wirtschaftlichen Kontakt pflegt die Vechtaer Bäckerei Grieshop mit einem regelmäßigen Lehrlingsaustausch. In Kontakt mit dem in Jászberény wieder gegründeten Christlichen Akademikerverband will der Vechtaer Cartellverband treten. Helmut Backhaus kündigte für den Oktober einen ersten Besuch an.  Schon in den nächsten Wochen hospitieren 13 Studierende aus Jászberény mit zwei Professoren an der Hochschule Vechta, um ihre Erfahrungen mit dem deutschen Schulsystem bei den Partnerschaftsfeiern im Oktober in einer Ausstellung zu präsentieren. Die Justus-von-Liebig- Schule und die Adolf-Kolping- Schule werden im Frühjahr 2004 wieder Schüler mit ihrer Partnerschule austauschen.  Schon im Mai dieses Jahres werden Gäste aus Ungarn am 100. Geburtstag der Adolf-Kolping-Schule in Lohne teilnehmen. Im November schließlich erwartet das Kolpingorchester Gäste der Musikschule von Jászberény zum 75. Geburtstag in Vechta.



2003-Mrz-06
Nordwest-Zeitung

Dr. Hans Lösener, Germanist aus Vechta, lehrt vom 8. bis 30. März als Gastdozent an der Universität Salzburg (Österreich). Der Vechtaer Wissenschaftler wird an der Partnerhochschule Vechtas ein Forschungsseminar zum Erzählwerk Franz Kafkas leiten. Der Akademiker-Austausch wird unter anderem durch Finanzmittel der Europäischen Union gefördert.



2003-Mrz-07
Nordwest-Zeitung

Tätigkeitsbericht 2002 als Spiegel der Arbeit
Einblicke ins ISPA der Hochschule Vechta

eb/ccf Vechta. Seinen Tätigkeitsbericht 2002 hat das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Hochschule Vechta als Mitteilungsheft 52 vorgelegt. Die Broschüre kann ab sofort kostenlos bei Ingrid Klein (ISPA-Seketariat), 04441/15344, Fax 04441/15445, E-Mail: iklein@ispa.uni-vechta.de angefordert werden. Der Bericht enthält unter anderem Informationen über die Arbeit des Anfang Januar 2002 gegründeten Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft (NieKE) sowie den ISPA-Auftritt bei der Messe »EuroTier« in Hannover. Darüber hinaus ist ein Vortrags- und Publikationsverzeichnis enthalten, das die Veröffentlichungen der Institutsmitarbeiter in nationalen und internationalen Fachzeitschriften aufzählt.



2003-Mrz-08
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Hochschule will Ehlers ziehen lassen
Gesamtverlagerung der Umweltwissenschaften lehnt das Vechtaer Präsidium aber ab


Vechta (su) - Die Hochschule Vechta ist bereit, ihren renommierten Geoinformatiker Prof. Dr. Manfred Ehlers nebst eines wissenschaftlichen Mitarbeiters an die Universität Lüneburg ziehen zu lassen. Eine entsprechende Stellungnahme hat das Hochschulpräsidium zum Gutachten über die Forschungsleistungen der umweltwissenschaftlichen Institute in Niedersachsen an die Wissenschaftliche Kommission in Hannover übermittelt.
In dem unabhängigen Expertengutachten, das am 12. März von der Wissenschaftlichen Kommission abschließend beraten und dann dem niedersächsischen Wissenschaftsministerium übergeben wird, wurde die Verlagerung der gesamten Umweltwissenschaften von Vechta nach Lüneburg empfohlen und unter anderem mit einer unterkritischen Ausstattung und fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten in Vechta begründet.
Präsident Prof. Dr. Ortwin Peithmann bestätigte gegenüber der Oldenburgischen Volkszeitung, dass das Hochschulpräsidium der gewünschten disziplinären Entwicklung von Prof. Dr. Ehlers nicht im Wege stehen wolle. Deshalb sei die Hochschule bereit, ihn und einen Mitarbeiter an das umweltwissenschaftliche Institut der Universität Lüneburg abzugeben, allerdings nur unter der Voraussetzung einer Stellenkompensation.
Der empfohlenen Gesamtverlagerung des Instituts für Umweltwissenschaften und des Instituts für Naturschutz und Umweltbildung hat das Hochschulpräsidium, wie Peithmann betonte, einmütig eine Absage erteilt. Für die genannten Institute und das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) gelte es zukünftig stärker als bisher, "interdisziplinär Fragen der Region zu erforschen".



2003-Mrz-09
Sonntagsblatt

Zweitsprache Deutsch
Fortbildung über das Lernverhalten bei Kindern

Infos und Anmeldungen unter der Telefonnummer 04441/8707-0.
Vechta. Welche Besonderheiten gilt es zu beachten, wenn türkische oder ausgesiedelte Kinder in der Schule die deutsche Sprache erlernen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Fortbildung zum Thema »Lerndiagnostische Kenntnisse über den Schriftsprachenerwerb und die Zweisprachigkeit von Kindern aus Zuwandererfamilien« am Dienstag, 11. März, von 9 bis 16 Uhr, in der Hochschule Vechta. Eingeladen sind Lehrer sämtlicher Schulformen sowie all Diejenigen, die mit zugewanderten Menschen arbeiten.
Nähere Informationen und Anmeldung beim veranstaltenden Landes-Caritasverband für Oldenburg, Marlies Enneking, unter der Rufnummer 04441/8707-0.



2003-Apr-09
Nordwest-Zeitung

Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit
Tätigkeitsbericht Hochschulinstitut setzt auf »GiN«-Kompetenzzentrum

Die Umweltwissenschaften in Vechta wachsen. Internationale Kontakte sind Standard.

Vechta/EB/CCF – Seinen Tätigkeitsbericht 2002 hat das Institut für Umweltwissenschaften (IUW) der Hochschule Vechta vorgelegt. Das Heft, ISSN 1434-5900, ist im IUW-Sekretariat abrufbar (04441/15420, Fax: 04441(15464, E-Mail: umwelt@iuw.uni-vechta.de).
Zum Inhalt gehören etwa Übersichten zu Forschungsprojekten und Publikationen sowie eine Liste der abgeschlossenen Dissertationen und Habilitationen. Als Höhepunkt des Jahres 2002 geben die Verantwortlichen die Einrichtung des Kompetenzzentrums »Geoinformatik in Niedersachsen« (GiN) unter Leitung von Prof. Manfred Ehlers an. Darüber hinaus geht es um das Verbundprojekt »Weiterentwicklung von Geodiensten« unter der Leitung von Prof. Martin Breunig sowie um die von Prof. Ingo Mose initiierten internationalen Kontakte, die das IUW durch das europäische »Sokrates«-Programm unterhält.
Mehr Infos unter www.iuw.uni-vechta.de



2003-Mrz-10
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Kooperation mit neuem Gesicht
Lohne hat ab sofort ein Kulturbüro im Heimatverein

Lohne (hib) – Wer die Idee für das neue Kulturbüro hatte wollen Bürgermeister Hans Georg Niesel und Benno Dräger, Vorsitzender des Heimatvereins, nicht verraten. Aber wie sehr ihnen dieses neue Kooperationsprojekt gefällt, davon erzählen sie gern.
Schließlich könnten von dieser Vernetzung alle profitieren: die Stadt, weil sie personalintensive Aufgaben wie der Vertrieb des städtischen Zahlenspiegels, die Betreuung des Veranstaltungskalenders oder die Beantwortung von Anfragen zur Stadtgeschichte abgeben kann; der Heimatverein, weil der damit sein Arbeitsspektrum zwischen Forschung und Kulturarbeit weiter ausbaut, und der Bürger, weil er wie beim Stadtfotoarchiv einen separaten Ansprechpartner hat.
Gert Hohmann heißt der. 32 Jahre ist der studierte Gymnasiallehrer und passionierte Heimatforscher alt, und seine neue Aufgabe im Kulturbüro des Heimatvereins, das im Rathaus untergebracht ist, hat er auch schon in Angriff genommen. Denn die Vorbereitungen für den neuen städtischen Veranstaltungskalender laufen derzeit auf Hochtouren. »Das heißt natürlich nicht, dass die Stadt sich aus der Kulturarbeit zurück zieht«, erklärt der Bürgermeister.
Beim Kulturforum und den Kulturtagen behalte sie die Oberaufsicht. Doch ansonsten sei der stadtgeschichtliche Informations- und Dokumentationsdienst namens Kulturbüro, für dessen Betrieb der Heimatverein eine Aufwandsentschädigung erhält, ein gutes Beispiel für eine gelungene Privatisierung.
Das Kulturbüro kann unter Telefon 04442/886100 oder heimatverein@lohne.de erreicht werden. Die Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.
(Foto: hib) Im Dienst: Gert Hohmann (r.) ist für das Kulturbüro im Heimatverein zuständig. Ihn besuchten (v. l.) Walter Becker, Benno Dräger und Hans Georg Niesel an seinem Arbeitsplatz.



2003-Mrz-12
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Mit Silbenmodellen gegen Einsilbigkeit
Fachtagung an der Hochschule Vechta / Lernkonzepte für zweisprachige Kinder

Vechta (pg) – Die Vermittlung lerndiagnostischer Kenntnisse über den Zweitspracherwerb und die Zweisprachigkeit von Kindern aus Zuwandererfamilien war gestern Thema einer Fachtagung in der Hochschule Vechta. Eingeladen hatten der Landes-Caritasverband für Oldenburg, das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück (IMIS) sowie die Regionale Lehrerfortbildung Weser-Ems.
In ihrer Begrüßung betonte Marlies Enneking von der Integrationsfachstelle des Landes-Caritasverbandes, dass es erheblichen Informationsbedarf zur Sprachvermittlung gebe. Mit insgesamt sieben Referenten und Arbeitsgruppenleitern konnte sie den rund 50 Teilnehmern der Veranstaltung ausgewiesene Experten vorstellen. In seinem Grußwort verwies der Präsident der Hochschule Vechta, Prof. Dr. Ortwin Peithmann, auf Erkenntnisse aus der PISA-Studie bezüglich der besonderen Problematik der Chancengleichheit im Lehrbetrieb für Kinder aus Zuwandererfamilien. Anhand von vielfältigen Beispielen erläuterte Prof. Dr. Christa Röber-Siekmeyer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, wie Kinder am Schriftanfang gesprochene Sprache gliedern. Anhand von vier Silbenmodellen könnten Kinder die Schriftsprache sicher erlernen. Zudem sei diese Darbietung der Orthographie als logisches System für sie gut nachvollziehbar.
Für Kinder anderer Muttersprachen biete die silbenanalytische Methode einen speziellen Effekt, da sie die lautlichen Strukturen des Deutschen, die die Schrift repräsentiere, nicht wahrnähmen, weil sie in der Muttersprache nicht vorkämen. Dr. Ulrich Mehlem (IMIS) stellte in seinem Vortrag Erkenntnisse über den Deutscherwerb von Kindern aus Zuwandererfamilien vor. In vier Arbeitsgruppen setzten sich die Teilnehmer anschließend mit Konzepten und spezifischen Problemen auseinander.

(Foto: pg) Die Chancengleichheit für Kinder aus Zuwandererfamilien haben sie im Blick: von links Prof. Dr. Christa Röber-Siekmeyer, Marlies Enneking, Prof. Dr. Ortwin Peithmann, Dr. Christina Noack, Karin Winkler, Dr. Ulrich Mehlem und Nina Garmiak.



2003-Mrz-13
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Ehlers ziehen lassen: Vorschlag "absurd"
Geoinformatiker kritisieren Stellungnahme

Vechta (su) - Für das Forschungszentrum für Geoinformatik hat Dr. Jochen Schiewe die Stellungnahme des Hochschulpräsidiums zum aktuellen Gutachten der Wissenschaftlichen Kommission über die Umweltwissenschaften heftig kritisiert. Den Vorschlag, Prof. Dr. Ehlers nebst einem Mitarbeiter an die Uni Lüneburg ziehen zu lassen (OV berichtete), bezeichnete Schiewe als "absurd".
Er widerspreche dem Gutachten, das keine Aufsplitterung, sondern eine Stärkung der Geoinformatik-Gruppe sowie ihrer Ausstattung gefordert habe. Dass die Restgruppe in Vechta, die ohne Ehlers erheblich geschwächt wäre, nach dem neuen Strukturkonzept der Hochschulleitung in Richtung Agrarinformatik ausgerichtet und Dienstleistungen für andere Bereiche liefern soll, sei niemals mit den Betroffenen erörtert worden.
Diese neue "Forschungsausrichtung" stoße nicht nur auf "größtes Unverständnis", sondern sei auch unrealistisch. Nach den Vorschlägen des Präsidiums würde nach Schiewes Aussagen die Hochschule den Bereich verlieren, dem im Gutachten - als einzigem Bereich in Vechta überhaupt - international hervorragende Leistungen attestiert werden und der mit Abstand die meisten Forschungsmittel einwirbt. Vor diesem Hintergrund könne keiner von Ehlers verlangen, alles in Vechta zurückzulassen, was er in zehn Jahren erfolgreich aufgebaut habe.
Dass die Stellungnahme der Hochschulleitung weder mit Ehlers noch mit anderen Geoinformatikern abgesprochen worden sei, steht für Schiewe im krassen Gegensatz zum "neuen Miteinander", das Prof. Peithmann bei seiner Wahl im Oktober öffentlich verkündete. "Wenn dem Präsidenten nichts anderes einfällt, als den Leiter des am besten beurteilten Faches ziehen zu lassen", so Schiewe, "sollte er konsequenterweise auch auf den Rest der Geoinformatik verzichten."



2003-Mrz-13
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Rekord angepeilt
Schüler suchen wieder Fastenlauf-Sponsoren


Lohne (kde) - 18 000 Euro zahlten die Sponsoren im letzten Jahr, die zu hundert Prozent in zwei Hilfsprojekte in Brasilien und Peru flossen. Über 500 Schüler des Lohner Gymnasiums liefen 2002 für den guten Zweck. Nun will das Gymnasium auch beim sechsten Fastenlauf am Freitag (28. März) wieder alle Rekorde brechen. So forderte gestern die Schülervertretung: "Setzt Zeichen der Solidarität!"
Professor Dr. Wilfried Kürschner war gestern zu Gast im Gymnasium, um den Schülern zu verdeutlichen, dass das schweißtreibende Laufen und Schwimmen nicht umsonst ist. Er zeigte einen Film aus Brasilien, den er beim Besuch eines der beiden Hilfsprojekte gedreht hatte. "Durch eure Gelder konnte eine Kindertagesstätte eingerichtet, eine Berufsschule gebaut und zahlreiche Kinder glücklich gemacht werden", sagte Kürschner. Das Geld wurde für Nahrung, Unterhalt und Personalkosten verwendet.
Doch auch die "Geldgeber" sind gefragt. Jeder Schüler muss sich Sponsoren suchen, die je 500 gelaufene Meter oder pro Bahn einen zuvor ausgehandelten Betrag spenden. Gerd Bröring weist darauf hin, dass auch Spendenquittungen für das Finanzamt ausgestellt werden können. "Am 28. März können auch wir dazu beitragen, eine friedlichere Welt zu erhalten", hofft Kürschner auf rege Beteiligung. Vielleicht steht dann auch in diesem Jahr ein Rekordbetrag unter dem Strich.



(Foto: kde) Motivationsteam: Ludger Holthaus, Wilfried Kürschner und Gerd Bröring (v. l.) erzählten von lachenden Kindern.



2003-Mrz-13
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Hochschule erwartet internationale Gäste

Vechta – Die Hochschule Vechta pflegt auch in der vorlesungsfreien Zeit ihre internationalen Kontakte. Vom 16. bis zum 22. März werden Studierende und Lehrende aus dem französischen Angers und aus Jászberény, der ungarischen Partnerstadt Vechtas, gemeinsam an der Hochschule zu Gast sein. Auf dem Programm stehen Hospitationen in Kindergärten und Schulen, Diskussionen mit deutschen Pädagogen und Dozenten sowie Fachvorträge in der Hochschule.
Bei den Gesprächen geht es vor allem um einen Vergleich der Schulsysteme in Deutschland, Frankreich und Ungarn. Vom Lehrerbildungsinstitut Angers und vom Hochschulkolleg Jászberény – beide seit Jahren Partner der Hochschule Vechta – werden je zwölf Studierende erwartet. Das Deutsch-Französische Jugendwerk bezuschusst den Aufenthalt. Ebenfalls zu den akademischen Partner-Institutionen der Hochschule Vechta zählt die polnische Universität Zielona Gora.
Hier zeichnet sich nach einem Gespräch des Auslandsbeauftragten der Hochschule Vechta, Dr. Helmut Groß, in Polen eine Ausweitung der Kontakte ab.



2003-Mrz-13
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Tätigkeitsbericht über Projekte und Ergebnisse

Vechta – Eine große Zahl von Veröffentlichungen in nationalen wie internationalen Fachzeitschriften, rege Teilnahme an Kongressen sowie viele Einladungen zu Gastvorträgen: Das Interesse an den Forschungsergebnissen des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) an der Hochschule Vechta ist groß. Diese Erkenntnis geht aus dem Tätigkeitsbericht der ISPA für das Jahr 2002 hervor.
Ebenso wird darauf hingewiesen, dass das Niedersächsische Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (NieKE) am 1. Januar vergangenen Jahres seine Arbeit im Rahmen der Initiative Regionale Innovationsstrategien (RIS) aufgenommen hat. Die Geschäftsstelle des NieKE befindet sich im ISPA.
Ein Highlight war der Messeauftritt auf der »Euro-Tier« in Hannover, an dem auch das NieKE teilnahm. Hier stellte das ISPA zusammen mit anderen Forschungseinrichtungen aus Bakum, Vechta und Quakenbrück die Ergebnisse jüngster Forschungsprojekte vor.
Den Tätigkeitsbericht gibt es kostenlos im Sekretariat des ISPA bei Ingrid Klein – telefonisch (04441/15344) per Fax (04441/15445) oder per E-Mail (iklein@ispa.uni-vechta.de).



2003-Mrz-13
Nordwest-Zeitung

Aspekte und mehr Kontakte mit Partnern

eb/ccf Vechta. Dozenten und jeweils zwölf Studenten vom Lehrerbildungsinstitut aus Angers (Frankreich) sowie vom Hochschulkolleg aus Jazbereny, der ungarischen Partnerstadt Vechtas, besuchen vom 16. bis 22. März die Hochschule Vechta. Auf ihren Terminplan stehen Hospitationen in Schulen und Kindergärten, ‚Diskussionen mit Pädagogen sowie Fachvorträge. Bei den Gesprächen geht es vorrangig um einen Vergleich der Schulsysteme in Deutschland, Frankreich und Ungarn. Wie die Hochschule Vechta mitteilt, zeichnet sich eine Erweiterung der Kooperation mit der Universität Zielona Gora (Polen) ab. Dazu hat Dr. Helmut Groß als Auslandsbeauftragter Gespräche geführt. Zu den möglichen Aktionsfeldern gehört die Zusammenarbeit von Biologen. Fortgesetzt werden die Kontakte in den Fächern Deutsch, Geschichte und Pädagogik.



2003-Mrz-14
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Windhorst hielt Festvortrag in Bangkok

Vechta – Vom 5. bis 7. März 2003 fand in Bangkok (Thailand) Asiens größte Messe für Schweine- und Geflügelhaltung statt. Zur Eröffnung hatten die Organisatoren der Fachmesse Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst vom Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Hochschule Vechta gebeten, den Festvortrag zu halten.
Windhorst sprach zum Thema »Die gegenwärtige und zukünftige Rolle Asiens in der Schweine- und Geflügelproduktion«. Der Vortrag stieß bei den Teilnehmern an der Veranstaltung auf großes Interesse. So widmete die Bangkok Post, eine der führenden englischsprachigen Zeitungen Asiens, diesem einen umfangreichen Artikel im Wirtschaftsteil. Wer an dem Vortrag interessiert ist, kann ihn direkt beim Verfasser anfordern.
hwindhorst@ispa.uni-vechta.de



2003-Mrz-15
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Der Bildungspolitik des Landes einen Schritt voraus
Biestmann beeindruckt vom Goldenstedter Förderkonzept für Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwächen


Goldenstedt (GeL) - Die enge Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen vor allem zur besseren Sprachförderung hat die neue Landesregierung in Hannover in ihr bildungspolitisches Programm geschrieben - in Goldenstedt ist man diesem Ziel schon weit voraus. Hier arbeiten seit Monaten die Kindergärten, die Grundschulen und die Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe (HROS) gemeinsam mit der Hochschule Vechta und den berufsbildenden Schulen Marienhain und Justus-von-Liebig- Schule an einem Förderkonzept für Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwächen. Eingebunden sind auch die Eltern, fachlich betreut wird das Vorhaben von der Sprachheilpädagogin und Lerntherapeutin Sylvia Schmidt.
Um im Kultusministerium die notwendige Unterstützung für das Modellprojekt zu bekommen, vor allem, was die finanzielle Ausstattung angeht, hatte Ingrid Schmidt, Rektorin der HROS, den Landtagsabgeordneten und stellvertretenden CDU- Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Biestmann eingeladen, um ihm gemeinsam mit Sylvia Schmidt und Orientierungsstufenleiter Otto Nordiek das Konzept zu erläutern.
Ausgangspunkt sei die Feststellung von gravierenden Lese- und Rechtschreibschwächen in Klasse 5 der Orientierungsstufe gewesen. Bald habe sich heraus gestellt, so Ingrid Schmidt, dass ein schulinternes Förderkonzept nicht realisierbar sei. Auch die Hochschule habe nicht weiter helfen können. Auf Empfehlung mehrerer Eltern, deren Kinder wegen einer Lese- und Rechtschreibschwäche ein Lerninstitut in Vechta besuchten, kam der Kontakt mit Sylvia Schmidt zu Stande.
Die wies darauf hin, das es in der OS schon viel zu spät sei, wenn man effektiv fördern wolle. "Die Defizite sind schon früher erkennbar", weiß sie aus ihrer Praxis. Daraus wuchs die Idee, auch die Kindergärten in das Förderkonzept mit einzubeziehen, außerdem die Hochschule und die berufsbildenden Schulen, die die künftigen Lehrer beziehungsweise Erzieherinnen ausbilden. Ziel soll sein, allen im Förderunterricht tätigen Erzieherinnen und Lehrkräften die notwendige Kompetenz zu vermitteln, um die Schwächen bei den Schülern frühzeitig erkennen zu können. Bei der Diagnose sollte mit lerntherapeutischen Einrichtungen zusammen gearbeitet werden. Auch den Eltern sollte Gelegenheit gegeben werden, ihre persönliche Methodenkompetenz für häusliches Üben zu erweitern.
Biestmann war überrascht von dem Engagement, mit dem alle Beteiligten in Goldenstedt an dem Konzept arbeiten, das er gern im Kultusministerium in Hannover vorstellen wolle.



2003-Mrz-15
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Hochschule muss Nachfolger für Peithmann finden

Von Ulrich Suffner

Vechta – Professor Dr. Ortwin Peithmann, der im Oktober mit der vorläufigen Übernahme des Präsidentenamtes die Führungskrise an der Hochschule Vechta beendete, will die Einrichtung nicht auf Dauer leiten. Wie Peithmann gestern auf Anfrage der OV bestätigte, wird sich der Hochschulsenat am Mittwoch (19. März) mit dem Zeitplan für die Wahl eines regulären Präsidenten beschäftigen. Nach den Vorstellungen Peithmanns soll im Sommersemester eine Findungskommission ihre Arbeit aufnehmen. Spätestens zum Jahresende soll der Senat den neuen Präsidenten wählen.

"Ein Präsident von außen wäre von Vorteil"
Hochschule muss Nachfolger für Peithmann finden

Von Ulrich Suffner

Vechta - Professor Dr. Ortwin Peithmann, der im Oktober mit der vorläufigen Übernahme des Präsidentenamtes die Führungskrise an der Hochschule Vechta beendete, will die Einrichtung nicht auf Dauer leiten. Wie Peithmann gestern auf Anfrage der OV bestätigte, wird sich der Hochschulsenat am Mittwoch (19. März) mit dem Zeitplan für die Wahl eines regulären Präsidenten beschäftigen. Nach den Vorstellungen Peithmanns soll im Sommersemester eine Findungskommission ihre Arbeit aufnehmen. Spätestens zum Jahresende soll der Senat den neuen Präsidenten wählen.
Die Entscheidung, das vorläufige Präsidentenamt nicht dauerhaft anzustreben, begründete Prof. Dr. Ortwin Peithmann gestern mit der Notwendigkeit, "dass die Hochschule Vechta einen professionellen Manager benötigt". Er selbst verfüge als Hochschullehrer nicht über die notwendigen betriebswirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Spezialkenntnisse. Außerdem sei er zu der Auffassung gelangt, dass es für die Hochschule vorteilhaft sei, "wenn der Präsident von außen kommt" und damit außer Verdacht stehe, ein hochschulpolitisches Lager gegenüber anderen zu bevorteilen.
"Keine Rolle" habe für seine persönliche Entscheidung der aktuelle Streit zwischen Hochschulpräsidium und Geoinformatikern über die richtige Reaktion auf das Gutachten der Wissenschaftlichen Kommission zur Zukunft der Vechtaer Umweltwissenschaften gespielt.  Der Zeitplan für die Findung und Auswahl des zukünftigen Präsidenten stehe vielmehr deshalb in der kommenden Woche auf der Tagesordnung des Senates, "damit die Suche nach einer geeigneten Führungspersönlichkeit nicht unter Zeitdruck geschehen muss".
Der Findungskommission müssen nach dem neuen Hochschulgesetz zu gleichen Teilen Vertreter des Hochschulsenats und des Hochschulrates sowie ein beratender Vertreter des Wissenschaftsministeriums angehören.



2003-Mrz-15
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Dozenten in Ruhestand verabschiedet
Dr. Helmut Groß und Dr. Helmut Meyer bleiben der Hochschule Vechta verbunden

Vechta – Lange Jahre lehrten und forschten der Soziologe Dr. Helmut Groß und der Anglist Dr. Helmut Meyer an der Hochschule Vechta und deren Vorgängerinstitutionen. Die beiden Dozenten wurden jetzt vom Präsidenten Prof. Dr. Ortwin Peithmann in den Ruhestand verabschiedet.
Dr. Helmut Groß arbeitete seit 1976 als Akademischer Rat und später als Akademischer Oberrat für Soziologie an der Hochschule Vechta. Seine Schwerpunkte in der Forschung sind Grundsatzfragen der Soziologie, Fragen zur Sozialethik, zur interkulturellen Forschung und Sozialstruktur. Die Themen in der Lehre betrafen die Allgemeine Soziologie, den Gesellschaftsvergleich, die Soziologie der Altersstufen und die Bildungssoziologie. Im Rahmen der Selbstverwaltung war Groß im Fachbereich und in vielen Kommissionen tätig und lange Zeit auch Sprecher der Gruppe der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter. Gut 25 Jahre lang füllte Dr. Helmut Groß sein wohl wichtigstes Nebenamt aus: Ab 1977 war er als Beauftragter für das Akademische Auslandsamt tätig.
Schon seit 1971 lehrte und forschte der Anglist Dr. Helmut Meyer in Vechta. Als Experte für die Didaktik der englischen Sprache und Literatur wirkte Dr. Meyer an neuen Formen der Lehrerausbildung und neuen Konzepten für den Unterricht mit, wobei er immer wieder in die Schulen ging, um dort mit den Lehrern modellhaft gemeinsame Projekte zu erarbeiten.
Seine Studierenden begleitete er im Rahmen von Austauschprogrammen in die USA. In der Forschung beschäftigte sich Meyer vor allem mit anschaulicher Textarbeit, kreativen Arbeitstechniken im Englischunterricht, interkulturellem Lernen und englischsprachigen Kinderbuchklassikern. Meyer engagierte sich im Konzil, im Fachbereichsrat, in der Fachkommission und im Personalrat.
Sowohl Dr. Helmut Groß als auch Dr. Helmut Meyer bleiben der Hochschule Vechta allerdings auch nach ihrer Pensionierung verbunden.

(Foto: Kokenge) Anerkennende Worte zum Abschied: (von links) Prof. Dr. Peter Nitschke, Dr. Helmut Groß, Hochschulpräsident Prof. Dr. Ortwin Peithmann, Dr. Helmut Meyer und Prof. Dr. Christoph Küper.



2003-Mrz-15
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Kritiker Hellmuth Karasek liest im Vechtaer Rathaus

Vechta (su) – Ein besonders kulturelles Ereignis erwarte Freunde der Literatur am Montag (28. April) um 17 Uhr im Foyer des Rathauses der Stadt Vechta: Hellmuth Karasek kommt aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft nach Vechta.
Der Journalist, Kritiker und Schriftsteller war Mitwirkender des legendären »Literarischen Quartetts«, über 20 Jahre lang Leiter des Kulturressort des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel« und ist jetzt Mitherausgeber des Berliner »Tagesspiegel«. Karasek wird aus seinem aktuellen Buch »Karambolagen« lesen.


Hellmuth Karasek trifft Brinkmann
Kritiker liest zum Zehnjährigen der Brinkmann-Gesellschaft

Vechta – Der bekannte Kritiker Hellmuth Karasek liest am Montag (28. April) ab 17 Uhr im Vechtaer Rathaus aus seinem Buch »Karambolagen«. Der Titel spielt auf Begegnungen an, die er im Laufe seines Lebens gemacht hat. Auf Karambolagen wie beim Billard, weil sie, obwohl kurz, die Bewegungsrichtung seiner Biographie oft verändert haben. In dem Band versammelt der Autor amüsante Geschichten über Treffen mit berühmten Schauspielern wie Marlene Dietrich, Romy Schneider oder Woody Allen, bekannten Schriftstellern wie Günther Grass, Heiner Müller oder Max Frisch, mit Regisseuren, Politikern und Journalisten.
Nach der Lesung wird Karasek – natürlich auf dem Sofa – mit Dr. Gunter Geduldig und Marco Sagurna von der Brinkmann-Gesellschaft sowie den Zuhörern über das Werk Rolf-Dieter Brinkmanns und dessen Spuren in Vechta diskutieren. Karten für dieses besondere literarische Ereignis, das die Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft gemeinsam mit der Stadt Vechta veranstaltet, sind zum Preis von zehn (ermäßigt sieben) Euro im Kulturamt der Stadt Vechta (04441/886405) sowie in den Buchhandlungen Plaggenborg und Vatterodt in Vechta erhältlich.



2003-Mrz-15
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Skulpturen im Gepäck

Einige seiner Skulpturen im Gepäck hat Dr. Ulrich Fox vom Institut für Kunst, Musik und Literatur der Hochschule Vechta, wenn er ins irische Galway an die University of Ireland reist. Dort ist Fox vom 20. bis zum 31. März Gastdozent. Auf Einladung der Fakultät für Kunst hält er Vorträge und leitet mit einem in Galway lehrenden deutschen Kollegen ein Seminar zum Thema »Holzbildhauerei in Deutschland«. Während seines Aufenthaltes wird in der Bibliothek eine Ausstellung mit seinen Werken eröffnet.



2003-Mrz-15
Nordwest-Zeitung

Nachfolge Peithmann als Senatsthema

ccf Vechta. Unter anderem die Nachfolge des mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragten Hochschulpräsidenten Prof. Ortwin Peithmann steht auf der Tagesordnung der 75. Sitzung, zu der der Senat der Hochschule Vechta am Mittwoch, 19. März, zusammen tritt. In der Tischvorlage heißt es dazu: Der Senat nimmt den Wunsch des Präsidenten zustimmend zur Kenntnis, dass sein Nachfolger mit Beginn des Wintersemesters, spätestens bis zum Jahresende 2003, sein Amt antritt. Ein neuer Präsident soll auf der ersten Senatssitzung im Wintersemester 2003/2004 nach einem Vorschlag einer »Findungskommission« bestellt werden. Auf Anfrage der NWZ erklärte Peithmann, dass der vorliegende Antrag den zeitlichen Vorgaben entspräche, die bereits bei seiner Berufung am 9. Oktober 2002 bestanden hätten.



2003-Mrz-16
Sonntagsblatt

Studierende aus Frankreich und Ungarn zu Gast in Vechta
Vom 16. bis 22. März vielfältiges Programm geplant

Mit einer polnischen Universität werden die Kontakte ausgeweitet.

Vechta. Die Hochschule Vechta pflegt auch in der vorlesungsfreien Zeit ihre internationalen Kontakte. Von Sonntag, 16., bis Samstag, 22. März, werden Studierende und Lehrende aus dem französischen Angers und aus Jászberény, der ungarischen Partnerstadt Vechtas, gemeinsam an der Hochschule zu Gast sein.
Auf dem Programm stehen Hospitationen in Kindergärten und Schulen, Diskussionen mit deutschen Pädagogen und Dozenten sowie Fachvorträge in der Hochschule. Bei den Gesprächen geht es vor allem um einen Vergleich der Schulsysteme in Deutschland, Frankreich und Ungarn. Vom Lehrerbildungsinstitut Angers und vom Hochschulkolleg Jászberény werden jeweils zwölf Studierende erwartet. Bezuschusst wird der Aufenthalt der internationalen Gäste vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.
Ebenfalls zu den akademischen Partner-Institutionen der Hochschule Vechta zählt die polnische Universität Zielona Gora. Nach einem Informationsgespräch des Auslandsbeauftragten der Hochschule Vechta, Dr. Helmut Groß, in Polen zeichnet sich jetzt eine Ausweitung der Kontakte ab. Zu den möglichen neuen Kooperationsfeldern gehört die Zusammenarbeit von Biologen aus Zielona Gora mit dem Institut für Naturschutz und Umweltbildung an der Hochschule Vechta. Fortgesetzt werden bestehende Kontakte in den Fächern Deutsch, Geschichte und Pädagogik.



2003-Mrz-17
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Gerontologen auf Altenpflegemesse in Nürnberg

Vechta – Vom 25. bis zum 27. März findet im Messezentrum Nürnberg die diesjährige Altenpflegemesse »Health Care« statt. Auch das Institut für Interdisziplinäre Gerontologie der Hochschule Vechta ist dort vertreten und präsentiert die Gerontologie-Studiengänge im Bildungscenter in Halle 5, Stand 5 bis 154.



2003-Mrz-17
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Junge Firma stolz auf Zusammenarbeit
EWE unterstützt Vechtaer Kompetenzzentrum finanziell und nutzt dessen Know-how


Vechta - Die EWE Arbeitsgemeinschaft Oldenburg und das Kompetenzzentrum für Geoinformatik in Niedersachsen (GiN) in Vechta wollen im Geoinformationswesen zukünftig eng zusammenarbeiten. Das teilten EWE-Vorstandsmitglied Heiko Harms und GiN-Geschäftsführer Dr. Matthias Möller in Vechta mit. EWE unterstützt das GiN finanziell und will dessen Know- how für eigene Belange nutzen.
Der Oldenburger Energiedienstleister hat in den vergangenen Jahren eine umfassende digitale Geodatenstruktur aufgebaut, die ständig aktualisiert wird. Die Daten werden in einem Geographischen Informationssystem (GIS) zentral in Oldenburg verwaltet. "Geoinformationen stehen bei uns überall dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden - unter anderem für die Planung und den Bau von Versorgungsnetzen und -anlagen", so der EWE-Vorstand.
EWE bietet GIS auch als externe Dienstleistung an. Zu den Kunden gehören die Regierungsbezirke Weser-Ems und Lüneburg sowie zahlreiche Landkreise, Städte, Gemeinden, kommunale Energieversorger, Unternehmen und Verbände aus der Region. Beispiele sind die Dokumentation von Leitungsnetzen oder Kanalkatastern.
Um Trends frühzeitig zu erkennen und in ersten Tests auf ihren praktischen Nutzen für EWE zu untersuchen, sind mit dem GiN verschiedene Pilotprojekte vorgesehen. Das GiN ist das Netzwerk der in der Geoinformatik führenden Institutionen Niedersachsens. "Als ein junges Unternehmen sind wir sehr stolz darauf, dass EWE auf unser Geoinformatik-Know-how zurückgreift. Schließlich verfügt EWE über den größten Bestand an Geodaten in Norddeutschland", so Möller. Zukünftig werden verstärkt mobile GIS-Dienste eingesetzt, um die Kommunikationswege zu verkürzen.



2003-Mrz-18
Nordwest-Zeitung

Ehlers: Lüneburg-Vorschlag »völlig absurd«
Kontroverse Diskussion um die Zukunft der Geoinformatik an der Hochschule Vechta

Von Christoph Floren

Athens/Vechta. »Ich habe keine Ambitionen zur Änderung der Hochschule Vechta, ich will nur mein Fach und meine erfolgreiche Forschung weiter betreiben.« So nimmt der Leiter des Vechtaer Forschungszentrums für Geoinformatik und Fernerkundung, Prof. Manfred Ehlers, der derzeit an der University of Georgia in Athens (US-Bundesstaat Georgia) arbeitet, per E-Mail Stellung zur aktuellen Diskussion um die Perspektiven der Geoinformatik in Vechta. Wörtlich schreibt er: »Mir geht es nur um eins: vernünftige Arbeitsbedingungen für eine stark forschungsorientierte Geoinformatik zu erhalten.« Einen Wechsel zur Universität Lüneburg, bei dem ihn einer seiner zwölf Mitarbeiter begleiten soll, nennt er »völlig absurd«.
Er wendet sich gegen die Vechtaer Hochschulleitung um Präsident Prof. Ortwin Peithmann. Der hatte mit Bezug auf die Beurteilung der Hochschule Vechta durch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) geäußert, dass das Hochschulpräsidium der gewünschten disziplinären Entwicklung von Ehlers nicht im Wege stehen wolle. Darin sieht Ehlers eine Abstrafung für seine Kooperation mit Vechtas Ex-Rektor, Prof. Jürgen Howe.
Ehlers bezieht sich auf ein Schreiben Peithmanns an die WKN-Generalsekretärin, die kürzlich das Fach Umweltwissenschaften in Vechta evaluiert hatte, Dr. Christiane Ebel-Gabriel. Darin heißt es: »Eine Umstrukturierung der Hochschule Vechta entsprechend den Vorstellungen von Prof. Ehlers wäre im gegebenen Ressourcenrahmen objektiv nicht möglich. Die Hochschulleitung befürwortet daher die disziplinäre Weiterentwicklung der Geoinformatik von Prof. Ehlers und seiner Forschungsgruppe an einem anderen Hochschulstandort.



2003-Mrz-18
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Ein Tag später: Karasek liest und diskutiert

Vechta – Hellmuth Karasek liest nicht am 28. April – dieses Datum hatte die Stadt Vechta irrtümlich mitgeteilt – sondern am Dienstag (29. April) um 17 Uhr im Vechtaer Rathaus aus seinem Buch »Karombolagen«. Anschließend diskutiert er über das Werk Rolf-Dieter Brinkmanns mit den Zuhörern und mit Dr. Gunter Geduldig und Marco Sagurna von der Brinkmann-Gesellschaft, die ihr zehnjähriges Bestehen feiert.
– Karten: Kulturamt oder Vechtaer Buchhandlungen.



2003-Mrz-18
Nordwest-Zeitung

Vechta. »Otto IV. – Der wiederentdeckte Kaiser« lautet der Titel des neuesten Buches von Dr. Bernd Ulrich Hucker, Professor für Geschichte an der Hochschule Vechta. Der Band des Historikers ist als Insel-Taschenbuch 2557 ab sofort im Buchhandel erhältlich.



2003-Mrz-18
Nordwest-Zeitung

Vechta/Galway. Als Gastdozent lehrt Dr. Ulrich Fox (Institut für Kunst, Musik und Literatur der Hochschule Vechta) vom 20. bis 31. März an der University of Ireland, Galway. Während des Aufenthalts wird in der Universitätsbibliothek eine Ausstellung mit Fox-Skulpturen eröffnet, die der Künstler zuvor mit einem Kleintransporter nach Irland bringt.



2003-Mrz-20
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Otto, Lieblingsneffe des Königs Richard Löwenherz
Der Vechtaer Professor Bernd Ulrich Hucker zeichnet ein neues Bild des mittelalterlichen Kaisers



Kaiser Otto IV. im Blickfeld des Historikers Bernd Ulrich Hucker. Foto: Kokenge

Vechta (ak) - Der Vechtaer Geschichtswissenschaftler Professor Dr. Bernd Ulrich Hucker hat jetzt im Frankfurter Insel Verlag ein umfangreiches Buch über "Otto IV. - Der wiederentdeckte Kaiser" herausgebracht. Hucker, an der Hochschule Vechta Direktor des Instituts für Geschichte und historische Landesforschung, hat das Leben und Wirken des hochmittelalterlichen Herrschers über mehrere Jahre erforscht.
Aus Sicht des Historikers wurde die Bedeutung des Kaisers aus dem Welfenhaus, der von 1198 bis 1218 regierte, bisher unterschätzt. "Das liegt auch daran, dass zeitgenössische Quellen ihn eher abfällig beurteilen", sagte Hucker gestern: "Doch diese Quellen waren parteiisch." Sie schilderten Otto aus der Sicht der Staufer, die zu den ernsthaften Konkurrenten um Königs- und Kaiserthron gehörten.
Der Vechtaer Wissenschaftler stellt dagegen die gute Erziehung Ottos, der ein Sohn Heinrichs des Löwen war, ebenso heraus wie seine auch verwandtschaftlich engen Verbindungen zum englischen Königshaus der Plantagenêts: "Er war der Lieblingsneffe von König Richard Löwenherz."
Huckers Forschungen führen ihn zur Einschätzung, dass Otto "beachtliche literarische und wissenschaftliche Kompetenzen hatte und ein Förderer der Baukunst war." Der Kaiser übernahm Anregungen aus Westeuropa und zeigte sich als Gönner der Literatur; herausragende Beispiele dafür sind die Werke von Wolfram - Parzival - und Gervasius - Weltwunderbuch.
Die umfangreiche Biographie ist eine kenntnisreiche Ergänzung der früheren Arbeiten Huckers über Otto IV. Sie wird bereichert durch viele Abbildungen, durch ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis sowie durch eine Zeittafel. Das Buch "Otto IV" ist erschienen in der Insel Taschenbuchreihe Nr. 2557, es umfasst 676 Seiten und kostet 16 Euro.



2003-Mrz-20
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Neuer Präsident: Senat gegen festen Zeitplan

Vechta (su) – Prof. Dr. Ortwin Peithmann wird möglicherweise doch über das Jahr 2003 hinaus Präsident der Hochschule bleiben. Der Senat der Hochschule äußerte gestern zwar Verständnis für Peithmanns Entschluss, keine sechsjährige Amtszeit anzustreben (OV berichtete), doch wollte man sich nicht auf den vom Präsidenten gewünschten Zeitplan für die Wahl seines Nachfolgers bis zum Jahresende festlegen. Vielmehr wünscht der Senat, dass Peithmann seine erfolgreich begonnene Konsolidierungsarbeit »in den nächsten Semestern« fortsetzt. Der Senat werde sich im Sinne der zeitlichen Vorstellungen Peithmanns um eine Nachfolge kümmern, will darüber aber nicht den Erfolg der in den nächsten Monaten anstehenden Umstrukturierungen gefährden.



2003-Mrz-20
Nordwest-Zeitung

Peithmann soll im Amt bleiben

Vechta/CCF – Der Senat der Hochschule Vechta hat den amtierenden Präsidenten Prof. Ortwin Peithmann gestern gebeten, seine »erfolgreich begonnene Arbeit weiter fortzusetzen«, heißt es in einer nach der gestrigen Sitzung des Gremiums von Prof. Hans-Wilhelm Windhorst veröffentlichen Pressemitteilung. Peithmann hatte zuvor den Wunsch geäußert, spätestens zum Jahresende 2003 aus dem Amt zu scheiden (die NWZ berichtete). Darüber hinaus hat der Senat angekündigt, »rechtzeitig die notwendigen Schritte« zu unternehmen, »um eine Nachfolge in Abstimmung mit den zeitlichen Vorstellungen des amtierenden Präsidenten zu ermöglichen«. Die Senatoren gehen davon aus, dass »die Konsolidierung und Umstrukturierung der Hochschule noch die nächsten Semester in Anspruch nehmen wird«, heißt es in der Erklärung weiter.



2003-Mrz-20
Nordwest-Zeitung

»Pisa« und die Folgen für den Mathematikunterricht
Vortragsreihe Kardinal-von-Galen-Haus beleuchtet erneut die Bildungsstudie

Cloppenburg/EB – Auch die kürzlich veröffentlichte dritte Pisa-Auswertung wartet nach Aussagen des Kardinal-von-Galen-Hauses mit neuen Details auf, die so manche lieb gewordene Vorstellung als falsch entlarvt. Die Bildungseinrichtung in Stapelfeld setzt am kommenden Montag ab 18 Uhr ihre Reise »Pisa und die Folgen« fort und zwar mit Blick auf den Mathematikunterricht.
»Auf welche Anforderungen wollen wir unsere Kinder eigentlich mit dem Mathematikunterricht vorbereiten«, fragt Martin Winter, Professor für Didaktik der Mathematik an der Hochschule Vechta. Eine Reihe von Forderungen zum Umgang mit Mathematik im Unterricht passe auffallend zu dem, was die Pisa-Studie an Defiziten bei deutschen Schülerinnen und Schülern aufdecke. Gefragt werden müsse, welche Ziele wir im Mathematikunterricht verfolgen wollen, und was uns Nachbarländer voraus haben. Nicht nur Lehrerinnen und Lehrer seien gefordert, auch Eltern und andere »Vor-Bilder« spielten eine Rolle, wenn es um die Einstellung zum Lernen im Allgemeinen und zum Fach Mathematik im Besonderen gehe.
Neben Winter, der das Hauptreferat halten wird, spricht Vera Reineke vom Kultusministerium über die Ergebnisse der zentralen Mathematikarbeiten in den Klassen acht.
In der Podiumsdiskussion werden Hannelore Rudloff von der Firma Pöppelmann aus Lohne sowie Karl-Heinz Rohe, Rektor der Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe aus Neuenkirchen, mit ihren Erfahrungen aus der Praxis die Runde ergänzen.



2003-Mrz-25
Nordwest-Zeitung

Gerontologen auf dem Weg ins Internet

Vechta/EB – Die geplante Internetpräsentation sowie die Vorbereitung einer Fachtagung am 19. und 20. September gehören zu den Hauptthemen einer Vorstandssitzung der Alternswissenschaftlichen Gesellschaft Vechta, die am Freitag, 28. März, um 20 Uhr unter der Leitung des Diplom-Gerontologen Dr. Friedmar Carstensen im Raum N 09 der Hochschule Vechta beginnt. Referent der Fachtagung wird der Psychologe Prof. Andreas Kruse (Heidelberg) sein. Die Alternswissenschaftliche Gesellschaft steht allen gerontologisch interessierten Personen offen. Weitere Fragen beantwortet die Diplom-Gerontologin Beate Schulte, Wilhelm-Busch-Straße 10, 49685 Emstek.



2003-Mrz-27
Oldenburgische Volkszeitung [Vechta]

Kos ab 1. April neuer Lehrender an der Hochschule

Vechta (vk) - Zum 1. April bekommt die Hochschule Vechta einen neuen lehrenden Wissenschaftler. Prof. Dr. Elmar Kos wurde gestern vom Vizepräsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Peter Nitschke, offiziell vorgestellt. Kos‘ Fachgebiet ist die Moraltheologie innerhalb der katholischen Theologie.Der 42-jährige Tübinger war in den vergangen zwei Jahren im Bistum Osnabrück als Referent in der Hochschulgemeinde und am Gymnasium Karolinum Osnabrück tätig. Bei seinem neuen Engagement möchte Kos Schwerpunkte im Bereich der Bioethik und der Medienethik setzen. Mit diesen Themen müsse man sich in Zukunft intensiv auseinander setzen.



Der Neue an der Hochschule: Prof. Dr. Elmar Kos (rechts). Foto: vk